Die Anfänge der GRUBE-Erfolgsgeschichte
Die Gründungsgeschichte von GRUBE ist untrennbar mit der Person Waldemar Grube verbunden. Der gelernte Revierförster erkannte kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs einen wichtigen, dringlichen Bedarf: Die deutschen Wälder mussten aufgeforstet, gepflegt und bewirtschaftet werden, doch es fehlte dafür an Werkzeugen und Strukturen. Mit pragmatischem Pioniergeist gründete er daraufhin im Oktober 1945 die „Forstgerätestelle Grube“ im kleinen Ort Hützel bei Bispingen in der Lüneburger Heide.
Wachstum mit Weitsicht: die GRUBE-Kultur der 60er bis 80er
In den 60er- und 70er-Jahren erlebte das Unternehmen einen beispiellosen Aufschwung. Es begann die Blütezeit der Motorsägen und internationaler Messekontakte. Mit dem Import von Marken wie Nelson, Pioneer oder Homelite brachte GRUBE damalige Innovationen auf den deutschen Markt, die die Forstarbeit ein Stück weit revolutionierten.
Die Familie stand dabei nach wie vor immer im Mittelpunkt. Tochter Heidemarie und Sohn Heinrich Grube traten in den Betrieb ein und wurden bald zu tragenden Säulen des Erfolgs. Die Gründung der heute bekannten GRUBE KG im Jahr 1978 markierte die nächste Entwicklungsstufe: aus dem Familienbetrieb wurde ebenso ein strukturierter Mittelständler.
Europaweit vernetzt: der Schritt ins Ausland
Schon früh blickte GRUBE über die Landesgrenzen hinaus. In den 80er- und 90er-Jahren entstanden Tochterfirmen in Österreich und Dänemark, später auch in Polen, der Slowakei und Ungarn. Besonders nach dem Fall des Eisernen Vorhangs war dies ein wichtiger Schritt, sich in neuen Märkten zu engagieren und dort Händlernetze sowie eigene Strukturen aufzubauen.
Gleichzeitig erweiterte sich das Sortiment stetig: Aus dem reinen Forstbedarf wurde ein variantenreiches Sortiment, welches alles rund um das Thema Natur vereinte. Produkte für Jagd, Arboristik, Umwelt und Freizeitaktivitäten ergänzten fortan das reine Forstprogramm.
Von analog zu digital: der Wandel des neuen Jahrtausends
Mit dem neuen Jahrtausend kamen neue Herausforderungen. Die digitale Transformation veränderte nicht nur das Kaufverhalten, sondern auch die gesamte Bestell- und Logistikkultur. Somit ging 2009 der erste GRUBE-Webshop online. Heute ist GRUBE in nahezu allen europäischen Märkten auch digital vertreten, mit landesspezifischen Online-Shops, zugeschnitten auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse.
Familie und Zukunft
Im Jahr 2011 ging die Geschäftsführung schließlich an die dritte Generation über: Dr. Gunther Grube übernahm die Leitung des Unternehmens. Mit ihm kam ein frischer Blick auf Markttrends, Digitalisierung und Nachhaltigkeit, ohne dabei die Unternehmenswurzeln aus den Augen zu verlieren. Mit Michael Grube arbeitet ein weiterer Gründerenkel in der Geschäftsleitung und mit Anton Grube ist auch die vierte Generation in der Firma aktiv.
80 Jahre später: was bleibt, was kommt?
Im Jahr 2025 umfasst das Sortiment von GRUBE über 30.000 Artikel: von Hightech-Ausrüstung für die Waldarbeit über hochwertige Jagdbekleidung und Jagdausrüstung bis hin zu Gartenutensilien und Outdoor-Klassikern für Urlaub und Freizeit. Die Welt hat sich seit 1945 radikal verändert – und GRUBE ist mit ihr gewachsen. Doch eines ist gleich geblieben: die Liebe zur Natur, das Vertrauen in gute Produkte, Kundennähe und die Überzeugung des nachhaltigen Wirtschaftens.
GRUBE sagt allen Kunden, Partnern und Wegbegleitern Danke für das jahrzehntelange Vertrauen und die Unterstützung. Das Unternehmen bleibt auch in Zukunft an Ihrer Seite bei allen Fragen rund um Jagd, Forst, Arboristik, Natur und Freizeit. Auf die nächsten 80 Jahre!
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